Sandro Reiter

vCard und IT-Blog

ADFS: Certificate-Binding wird nicht korrekt ersetzt

Neben der klassischen Kombination aus Benutzername und Passwort zur Authentifizierung beherrschen die Active Directory Federation Services (ADFS) auch die Anmeldung per Nutzerzertifikat.

Hierzu wird von Microsoft empfohlen, dem ADFS Service-Communications-Certificate den alternativen DNS-Namen (SAN) certauth.adfs.meinedomäne.tld hinzuzufügen.

Während der ADFS-Konfiguration wird dieser Endpunkt entsprechend erstellt und das Zertifikat auf Port 443 gebunden.

Enthält das Zertifikat diesen SAN nicht, wird die zertifikatsbasierte Authentifizierung auf Port 49443 und den Service-Namen (adfs.meinedomäne.tld) gebunden.

 

So weit, so gut:

In einem Kundenszenario hatte ich nun den Fall, dass das Service-Communications-Zertifikat ersetzt werden musste. Gesagt, getan:
Zertifikat angefordert, PFX importiert und per PowerShell ersetzt

#replace adfs sts certificate, prequisite: certificate pfx has to be installed
Set-AdfsSslCertificate -Thumbprint "FC85DDB0FC58E63D8CB52654F22E4BE7900FE349"

Auf den Web Application Proxy (WAP) – Maschinen habe ich die Schritte zur Ersetzung des Zertifikats ebenfalls durchgeführt.

Die Umgebung lief bis zu dem Tage, als das alte Zertifikat abgelaufen ist, fehlerfrei. An dem Tag, nach dem das alte Zertifikat ungültig wurde, war der ADFS von extern nicht mehr erreichbar.

 

Der WAP meldete, das der ADFS-Services „unavailable“ wäre mit dem Fehler-Code „503“. Eine Re-Konfiguration des WAP endete mit dem Fehler:

“An error occurred while attempting to establish a trust relationship with the Federation Server.

Nach diversen Netzwerk-/Firewall-Tests blieb die Vermutung das es am ADFS selbst liegt…

Eine Überprüfung der Bindings mit

#show adfs ssl bindings
Get-AdfsSslCertificate

bestätigte den Verdacht

HostName                           PortNumber  CertificateHash
--------                           ----------  ---------------
localhost                             443      FC85DDB0FC58E63D8CB52654F22E4BE7900FE349
adfs.meinedomäne.tld                  443      FC85DDB0FC58E63D8CB52654F22E4BE7900FE349
adfs.meinedomäne.tld                  49443    FC85DDB0FC58E63D8CB52654F22E4BE7900FE349
certauth.adfs.meinedomäne.tld         443      3F65896B1E2102515FC7942BD1FC6D9F3603C04A

 

Das Zertifikat für die zertifikatsbasierte Authentifizierung wurde nicht aktualisiert.
Der WAP lief nun in den Fehler, auf ein abgelaufenes Zertifikat zu treffen.

 

Auf dem primären ADFS-Node muss also zusätzlich noch das certauth-Zertifikat ersetzt werden. Das gelingt per PowerShell wie folgt:

#replace adfs sts alternate certificate, prequisite: certificate pfx has to be installed
Set-AdfsAlternateTlsClientBinding -Thumbprint "FC85DDB0FC58E63D8CB52654F22E4BE7900FE349"

Die anschließende erneute Überprüfung der Bindings mit

#show adfs ssl bindings
Get-AdfsSslCertificate

bestätigt die Änderung.

Alle ADFS-Domains nutzen nun das neue, gültige Zertifikat.
Jetzt noch die Web Application Proxies re-konfigurieren, was nun fehlerfrei durchlaufen sollte. Check.

Die ADFS-Testseite (https://adfs.meinedomäne.tld/adfs/ls/IdpInitiatedSignon.aspx) war von extern wieder aufrufbar. Die Anmeldung der Nutzer war ebenso wieder möglich.

 

Warum dieses Verhalten beim Ersetzen des Zertifikats auftritt, erschließt sich mir nicht. Schließlich wird das Zertifikat bei der initialen ADFS-Einrichtung auch explizit auf diese Sub-Domain gebunden, also warum dann das neue Cert (mit den gleichen SANs) nicht auch für die zertifikatsbasierte Authentifizierung aktualisieren? Feature oder Bug?

Azure: Hub-Spoke in Tenant-übergreifenden VNet-Peerings

In meinem Blogpost zum Thema Tenant-übergreifendes VNet-Peering habe ich aufgezeigt, wie man zwei Azure Tenants mit einem VNet Peering verbinden kann. Zum Zeitpunkt, als ich den Artikel verfasst habe, gab es noch die Einschränkung, das die zu verbindenden VNets in den zwei Tenants in der selben Azure Region laufen müssen.

 

Ich habe mir diese Woche die Thematik nochmal auf den Tisch geholt und festgestellt: Die Limitierung wurde aufgehoben.

Dadurch ist es nun möglich Hub-Spoke-Topologien über mehrere Azure Tenants und mehrere Azure Regionen aufzubauen.

Die Maus-Klick Mandelas schauen dabei aber in die Röhre, denn die Funktionen für Hub-Spoke „UseRemoteGateways“ & „AllowGatewayTransit“ können (derzeit) nicht über das Azure Portal, sondern nur per PowerShell oder CLI gesetzt werden.

 

Ein bereits bestehendes Peering (siehe vorheriger Blogeintrag) vorausgesetzt, wird Hub-Spoke mit folgendem Skript aktiviert:

#declare variables
$subscriptionTenantA = "subscriptionID"
$vNetTenantA = "vNet"
$vnetResourceGroupTenantA = "vNetResourceGroup"
$subscriptionTenantB = "subscriptionID"
$vNetTenantB = "vNet"
$vnetResourceGroupTenantB = "vNetResourceGroup"

#connect to AzureRM
Connect-AzAccount

#select subscription in Tenant A
Select-AzSubscription -Subscription $subscriptionTenantA

#Activate GatewayTransit on Hub network
$peerSiteA = Get-AzVirtualNetworkPeering -ResourceGroupName $vnetResourceGroupTenantA -VirtualNetworkName $vNetTenantA
$peerSiteA.AllowGatewayTransit = $true
Set-AzVirtualNetworkPeering -VirtualNetworkPeering $peerSiteA

#select subscription in Tenant B
Select-AzureRmSubscription -Subscription $subscriptionTenantB

#use Remote Gateways on Spoke network
$peerSiteB = Get-AzVirtualNetworkPeering -ResourceGroupName $vnetResourceGroupTenantB -VirtualNetworkName $vNetTenantB
$peerSiteB.UseRemoteGateways = $true
Set-AzVirtualNetworkPeering -VirtualNetworkPeering $peerSiteB

Anschließend sind Ressourcen, bspw. von OnPremises, in der Lage über das Hub-Netzwerk mit Ressourcen in den jeweiligen Spoke-Netzwerken zu kommunizieren.

Teams: E-Mail-Kommunikation in Kanälen anzeigen

Microsoft Teams ist in seinem Segment als „eierlegende Wollmilchsau“ wohl einer der größten und gelungensten Würfe der IT-Branche in den letzten Jahren!

MS Teams hat sich so stark in meinen Arbeitsalltag integriert, das ich es nicht mehr missen möchte und vermutlich auch gar nicht kann. Ich bin bereits in Q4 2018 den Weg gegangen und habe mich als ersten User in unserem Tenant auf „teams-only“-Benutzung umgestellt.

Mein Skype for Business Client sagt mir beim Start nur noch freundlich:
Geh doch bitte zu Teams 😉
Meine letzte verbliebene S4B Funktionalität: An S4B-Meetings teilnehmen.

 

Teams auf Office 365 Gruppen aufzusetzen ist eine gelungene Entscheidung, mit einem großen Nachteil: Gruppenunterhaltungen – also E-Mails – tauchen nicht im jeweiligen Team auf. Ich muss zur Diskussion einer E-Mail diese immer erst an den Kanal weiterleiten.

 

Natürlich gibt es aber einen Workaround:

Jeder Teams-Kanal hat eine eigene E-Mail-Adresse welche auf @emea.teams.ms endet. Dieses Feature machen wir uns zu Nutze.

Als erstes empfiehlt es sich einen eigenen Kanal, beispielsweise namens „E-Mails“, im Team anzulegen.

Anschließend kann über das Kanal-Kontextmenü (•••) mit einem Klick auf „E-Mail-Adresse abrufen“ die Kanal-E-Mail-Adresse ausgelesen werden.

Mit dieser E-Mail-Adresse wird im Azure AD ein Gast-Nutzer angelegt.

Der angelegte Gastnutzer muss anschließend nur noch als Mitglied zur Office 365 Gruppe hinzugefügt werden. Das erledigt am besten die PowerShell um zu garantieren das der Gastnutzer auch ein Abonnent der Gruppe wird:

#add guest user as member to o365 group
Add-UnifiedGroupLinks -LinkType Members -Identity "myO365Group" -Links "myTeamsChannelGuestUser"
#add guest user as subscriber to o365 group to receive emails
Add-UnifiedGroupLinks -LinkType Subscribers -Identity "myO365Group" -Links "myTeamsChannelGuestUser"

Ab diesem Moment werden E-Mails an die O365 Gruppe auch in dem jeweiligen Teams-Kanal zugestellt.

Azure: Tenant-übergreifendes VNet-Peering

Peerings zwischen virtuellen Netzwerken in Azure sind eine tolle Sache: Einfach zu konfigurieren, schnell bereitgestellt und die Performance ist ebenfalls klasse!

Zum Verbinden von virtuellen Netzwerken aus verschiedenen Azure Active Directory Tenants, wie es beispielsweise in Unternehmensgruppen der Fall ist, mussten bis vor Kurzem noch VPN-Gateways bereitgestellt werden.

Jetzt ist es möglich VNet-Peerings Tenant-übergreifend zu erstellen, derzeit allerdings nur über Azure CLI, PowerShell oder als ARM-Template.

Ich zeige Euch die PowerShell Variante.

Als Voraussetzung benötigt Ihr einen Azure AD-Benutzer, welcher sowohl in Tenant A als auch Tenant B (dann als Gast) die Berechtigung „Network Contributor“ auf das jeweilige virtuelle Netzwerk hat, um das VNet „auf der anderen Seite“ auslesen und das Peering erstellen zu können.

 

Ist das gegeben, kann es losgehen. Folgendes Skript erledigt alles nötige für Euch, wenn Ihr die Variablen korrekt befüllt:

#declare variables
$subscriptionTenantA = "subscriptionID"
$vNetTenantA = "vNet"
$vnetResourceGroupTenantA = "vNetResourceGroup"
$peerAtoBname = "TenantA-TenantB-Peer01"
$subscriptionTenantB = "subscriptionID"
$vNetTenantB = "vNet"
$vnetResourceGroupTenantB = "vNetResourceGroup"
$peerBtoAname = "TenantB-TenantA-Peer01"

#connect to AzureRM
Connect-AzureRmAccount

#select subscription in Tenant A
Select-AzureRmSubscription -Subscription $subscriptionTenantA

#peer vnet in tenant A to vnet in tenant B
$vNet = Get-AzureRmVirtualNetwork -Name $vNetTenantA -ResourceGroupName $vnetResourceGroupTenantA
Add-AzureRmVirtualNetworkPeering -Name $peerAtoBname -VirtualNetwork $vNet -RemoteVirtualNetworkId "/subscriptions/$subscriptionTenantB/resourceGroups/myResourceGroupB/providers/Microsoft.Network/virtualNetworks/vNetinTenantB"

#select subscription in Tenant B
Select-AzureRmSubscription -Subscription $subscriptionTenantB

#peer vnet in tenant B to vnet in tenant A
$vNet = Get-AzureRmVirtualNetwork -Name $vNetTenantB -ResourceGroupName $vnetResourceGroupTenantB
Add-AzureRmVirtualNetworkPeering -Name $peerBtoAname -VirtualNetwork $vNet -RemoteVirtualNetworkId "/subscriptions/$subscriptionTenantA/resourceGroups/myResourceGroupB/providers/Microsoft.Network/virtualNetworks/vNetinTenantA"

Läuft, oder? 😉

 

Der Vollständigkeit halber noch folgender Hinweis zum Schluss:

Die Optionen „Allow gateway transit“ und „Use remote gateway“ stehen nur zur Verfügung, wenn sich die virtuellen Netzwerke in der selben Azure Region befinden. Bei einer Verbindung bspw. zwischen Westeuropa und Frankreich-Mitte funktioniert das derzeit leider noch nicht.

Azure AD: UPN eines Hybrid-Users ändern

Als wir vor Kurzem einen neuen Kollegen eingestellt haben, wünschte dieser sich einen kürzeren Anmeldenamen (UPN) für Office 365 und Co.
Da ich natürlich vorbildlich bereits vor seinem Dienstantritt das Active Directory-Konto erstellt habe, änderte ich einfach den UPN am AD-Objekt und auch die neue Adresse im ProxyAdresses-Attribut wurde veröffentlicht und als primär festgelegt.

Als nach mehrfachen automatischen AAD Connect Synchronisationen der kosmetische Eingriff noch nicht geglückt war, habe ich eine manuelle Synchronisation angestoßen…

Start-ADSyncSyncCycle -PolicyType Delta

… allerdings ebenfalls ohne Erfolg.

 

Ich musste ein wenig in meinem Gedächtnis kramen – denn genau diese Änderung habe ich bereits an meinem eigenen Benutzerkonto durchgeführt – Déjà-vu! Mir fiel wieder ein, was ich schon mal vergessen habe.

Es ist natürlich richtig und wichtig den UPN und die neue Mail-Adresse im OnPremises AD zu ändern. Wenn das Konto aber bereits synchronisiert ist und in Azure AD angelegt, muss der UPN auch nochmal auf Azure AD-Seite geändert werden. Das gelingt ganz einfach wie folgt:

#connect to Azure AD tenant
Connect-AzureAD

#change UPN to default tenant-domain
Set-AzureADUser -ObjectId user@contoso.com -UserPrincipalName user@contoso.onmicrosoft.com

#set the UPN like the UPN in OnPrem AD
Set-AzureADUser -ObjectId user@contoso.onmicrosoft.com -UserPrincipalName mrright@contoso.com

 

Nachdem das nun erledigt ist, gilt der neue UPN in beiden IDPs – sowohl im Active Directory als auch Azure AD.

 

Famous last words: Wenn der UPN geändert wird, ändert sich auch die SIP-Adresse des jeweiligen Benutzers. Diese Adresse wird u.a. im Skype for Business-Verzeichnisdienst verwendet. Das wiederum hat die Folge, das bereits bestehende Kontakte den Benutzer mit neuem UPN erneut zur Kontaktliste hinzufügen müssen.

Azure Automation: Anfordern eines Ad-Hoc SAS Tokens

Wer mit Azure Storage arbeitet, kommt über kurz oder lang nicht daran vorbei die Verarbeitung von Dateien zu automatisieren. Was über die Web-UI so einfach geht, ist via PowerShell nicht ganz so trivial.

In einem Container mit dem AccessLevel „private“ wird ein SAS Token benötigt um auf die Dateien zuzugreifen und mit diesen zu arbeiten.

Wie genau dieser Token in einem Azure Automation PowerShell RunBook angefordert werden kann, zeigt das folgende Skript:

#define parameter
Param(
    [Parameter(Mandatory=$True)]
    [string]$AzureAutomationAccount,

    [Parameter(Mandatory=$True)]
    [string]$FileWebUrl,

    [Parameter(Mandatory=$True)]
    [string]$StorageAccountName,

    [Parameter(Mandatory=$True)]
    [string]$StorageResourceGroup,

    [Parameter(Mandatory=$True)]
    [string]$StorageContainerName,

    [Parameter(Mandatory=$True)]
    [string]$BlobName,

    [Parameter(Mandatory=$false)]
    [ValidateSet("r","rw","rcw","rwcd")] 
    [string]$AccessRights = "r",
    
    [Parameter(Mandatory=$false)]
    [int]$TokenLifeTime = 2
)

#get credentials from Azure Automation vault
$myCredential = Get-AutomationPSCredential -Name $AzureAutomationAccount

#sign in to AzureRM
Login-AzureRmAccount -Credential $myCredential

#get current utc time for sas token starttime and expiration
$TokenStartTime = Get-Date
$TokenStartTime = $TokenStartTime.ToUniversalTime()
$TokenEndTime = $TokenStartTime.AddHours($TokenLifeTime)

#get storageaccount key, set context to container and request adhoc SAS token
$StorageAccountKey = (Get-AzureRmStorageAccountKey -ResourceGroupName $StorageResourceGroup -AccountName $StorageAccountName).Value[0]
$StorageContext = New-AzureStorageContext $StorageAccountName -StorageAccountKey $StorageAccountKey
$SASKey = New-AzureStorageBlobSASToken -Protocol HttpsOnly -Container $StorageContainerName -Blob $BlobName -Context $StorageContext -Permission $AccessRights -StartTime $TokenStartTime -ExpiryTime $TokenEndTime

#join file-uri and SAS token to full download uri
$FullUri = "$FileWebUrl$SASKey"

 

Sobald das Skript in einem RunBook hinterlegt ist, können die Parameter übergeben und das Snippet im Azure Automation Kontext ausgeführt werden.

 

Das Skript verarbeitet die Datei nicht, sondern fordert nur den Token an. Die komplette URL (Blob+Token), welche am Ende als Variable ($FullUri) bereitsteht, kann für Dateioperationen, bspw. der Import des Dateiinhalts in eine Variable, verwendet werden solange der SAS-Token gültig ist.

#import csv content into variable
$content = ConvertFrom-Csv -Delimiter ";" (Invoke-WebRequest -Uri $FullUri).ToString()

Exchange Online: Auf welche Shared Mailboxes hat ein User Zugriff?

Erst kürzlich erhielt ich einen Anruf mit der Frage: „Sehe ich eigentlich irgendwo auf welche Shared Mailboxes ich Zugriff habe?“

Beunruhigende Stille machte sich auf meiner Seite der Leitung breit…

„Da muss ich nachsehen“, sagte ich und sicherte zu mich zeitnah zu melden.

Mir waren die Möglichkeiten bewusst die ein Nutzer hat um die Mitgliedschaft in O365 Gruppen und Verteilerlisten einzusehen, aber die geteilten Postfächer anzeigen auf die man selbst Zugriff hat, suchte ich vergeblich.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Kunde wartet – let’s script it!

Das nachfolgende Skript muss der Exchange-Admin ausführen, aber es geht allemal schneller als sich durch alle Shared Mailboxes zu klicken und nachzusehen wo der User berechtigt ist.

$usertosearch = "max@muster.de"
$sharedMailboxes = Get-Mailbox -RecipientTypeDetails SharedMailbox

foreach ($box in $sharedMailboxes) 
{ 
    $perms = Get-MailboxPermission -Identity $box.Alias

    foreach ($perm in $perms)
    { 
        if(
            $perm.User -like $usertosearch) 
            { 
                write-host $box.PrimarySmtpAddress 
            } 
    }
}